Die Erbauer der Orgeln

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Caspar Schippel
(1643 - 1722)

Der Erbauer der Hauptorgel lebte mit seiner Familie in der Residenzstadt Hildburghausen. Ein Sohn starb 1720 als Gymnasiast, seine Frau Margareth Barbara wurde dort 1721 begraben. Obwohl Schippel 79 Jahre alt wurde, sind nur wenige Orgeln von ihm bekannt: 1700/01 Poppenhausen, 1710 Mühlfeld, 1711 Bedheim und Simmershausen und 1716 Pfersdorf. Die Orgel in Pfersdorf ist das einzige noch erhaltene Instrument von ihm. Es diente bei der Rekonstruktion der Bedheimer Orgel als Vorlage.

 

Nikolaus Seeber
(1680 - 1739)

Der aus Haina stammende Seeber war Hofmusiker und Kantor sowie Lehrer an der Lateinschule in Römhild. Die Orgelbaukunst erlernte er vom Orgelbauer Johann Schröder in Themar. Seeber war so bekannt, dass schon 1740 Mattheson in seiner Ehrenpforte erwähnt: Er baute 56 Orgeln. E. L. Gerber schreibt 1792 über ihn: "Als Komponist hat er zween musicalische Jahrgänge (Kirchenkantaten) gesetzt, und als Orgelbauer 56 neue Werke ins Würzburgische, Bambergische, Hildburghausische, Schleusingische, Römhildische und Fuldische verfertigt."

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© Klaus W. Seyferth 1999 - 2015