Die Künstler 2017

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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Künstler vor, die Sie in den Konzerten erleben können.

Reiner Bosecker
(09.07.2017)

Geb. 1950, aufgewachsen in Bad Colberg. Musikschulbesuch in Ummerstadt, Heldburg , Hildburghausen. Danach Studium in Weimar bis 1972, anschließend Trompeter am Theater Potsdam und Opernhaus Erfurt, gleichzeitig etwa 25 Jahre Trompete unterrichtet.
Seine Liebe zur Piccolo-Trompete wurde durch Ludwig Güttler geweckt. Seit über 20 Jahren Konzerte mit verschiedenen Kantoren; gleichzeitig Kammermusik mit Bläserquintett "Corps de musique" und Quartett "Townpiper Erfurt".

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Christian Finke
(10.09.2017)

KMD Christian Finke ist 1958 in Berlin geboren. Kirchenmusikstudium mit A-Examen 1981; Aufbaustudien für Klavier, Gesang, Chorleitung.
Seit 1985 Kantor in Berlin-Lankwitz, seit 2001 Kreiskantor für Berlin-Steglitz; Leiter verschiedener Chöre.
2006 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor - mit verschiedenen Funktionen in der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg; Dozent an der Universität der Künste und der Universität Greifswald; als Organist und Chordirigent gibt er Konzerte in europäischen Landern, in USA und im südlichen Afrika.
2010 wurde er zum Präsidenten des "Verbandes Evangelischer Kirchenchöre Deutschlands" gewählt.

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Rainer Fritzsch
(24.09.2017)

Geboren 1974 in Meißen; erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, Kantor und Organist in Meißen, dann Klavier- und Trompetenunterricht.
Nach dem Abitur von 1994-96 Musikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, dabei Leiung des Bläserchores und Gründung des Kammerchores in Meißen mit vielen Auftritten.
Weiteres Studium für Kirchenmusik und Chorleitung, Abschluss mit dem B-Examen an der Musikhochschule in Dresden. Bis 2003 weiteres Ergänzungsstudium in Weimar mit dem Abschluss als Diplom-A-Kirchenmusiker.
Seit 2001 Kantor und Organist in Radeberg/Sa. Als Organist und Chorleiter Auftritte und Konzerte in ganz Deutschland; Funk- und Fernsehaufnahmen.

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Holger Gehring
(24.06.2017)

Holger Gehring wurde 1969 in Bielefeld geboren und erhielt dort u. a. bei Herbert Wulf seine erste musikalische Ausbildung. Er studierte Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Lübeck (Orgel bei Martin Haselböck, Cembalo bei Hans-Jürgen Schnoor) und Stuttgart (Orgel und Cembalo bei Jon Laukvik). Anschließend studierte er künstlerisches Orgelspiel bei Daniel Roth an der Musikhochschule Frankfurt und danach Solistenklasse Orgel bei Ludger Lohmann Musikhochschule Stuttgart.
Zeitgleich studierte er an der Schola Cantorum in Basel bei Jesper Christensen Cembalo, Generalbass und Ensemble für Alte Musik. Meisterkurse führten ihn zu Marie-Claire Alain, Luigi Ferdinando Tagliavini, Andrea Marcon und Michael Radulescu. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation.
Nach seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit an der Friedenskirche Ludwigsburg und als Assistent des württembergischen Landeskirchenmusikdirektors war er als Kantor der Stadtkirche Bad Hersfeld tätig, zudem Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern sowie Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. 2004 wurde er zum Kreuzorganisten an die Kreuzkirche Dresden berufen und 2005 zum Orgelsachverständigen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens ernannt.
Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation sowie für Generalbass und Aufführungspraxis Alte Musik an den Staatlichen Hochschulen für Musik in Leipzig und Dresden, an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und des Dresdner Kreuzchores tätig.
Er ist außerdem künstlerischer Leiter der Konzertreihe an der Silbermannorgel und der Schlosskonzerte in Reinhardtsgrimma und Dozent auf Meister- und Fortbildungskursen.
Publikationen über Orgelspiel und Orgelbau, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzen seine Tätigkeit. Regelmäßig arbeitet er mit renommierten Orchestern wie der Dresdner Philharmonie oder den Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen und begleitet den Kreuzchor auf seinen internationalen Konzertreisen. Eine rege solistische Konzerttätigkeit als Organist und Cembalist führt ihn durch das In- und Ausland.

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Soline Guillon
(06.08.2017)

Geboren 1981 in Frankreich, studierte Soline Guillon Orgel am Konservatorium Besancon bei Prof. N. Petry und B. Coudurier. Weitere Impulse bekam sie an der Académie de l'Orgue de St Dié des Vosges mit J. Boyer, J.P. Leguay, M. Lagacé.
Im Juni 2006 beendete sie ihr Studium bei Prof. F. Delor an der Musikhochschule Genf mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung. Darauf folgte eine Ausbildung in Alter Musik bei Dr. C. Terry an der University of Washington in Seattle, USA.
2003 war Soline Guillon Stipendiatin der Stiftung Raynaud-Zurfluh (Paris). 2006 erhielt sie den Preis der Edmund Pendleton Stiftung (Genf).

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Johannes Häußler
(09.07.2017)

Geboren 1955 als Sohn des Kirchenmusikdirektors der Regler-Gemeinde Gerhard Häußler und seiner Frau Erika.
Sein musikalischer Lebensweg führte ihn über das Musikstudium als Dirigent an der Hochschule "Franz Liszt" in Weimar wieder nach Erfurt. Hier war er von 1981 an als Assistent des Chcrdirektors an den "Städtischen Bühnen Erfurt" tätig. 1984 wechselte Johannes Häußler in den Kantorendienst der Evangelischen Andreasgemeinde und trat 1987 die Nachfolge seines Vaters in der Evangelischen Reglergemeinde an.
Neben der Leitung der Regler-Singschar zählen die monatlich stattfindenden Konzerte, welche chorsinfonische Aufführungen, a-capella Konzerte, Orgelmusiken, Sinfoniekonzerte und Kammermusiken beinhalten sowie der Regler-Posaunenchor zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Daneben betreut er den Regler-Instrumentalkreis und das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Erfurt.
Neue Impulse für sein musikalisches Schaffen erwartet er von einem Aufbaustudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle, das er derzeit berufsbegleitend absolviert.

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Dr. Hartmut Haupt
(05.06.2017)

Geboren in Bonn; frühzeitig musikalische Ausbildung. Zunächst Physikstudium und Industrietätigkeit, danach Studium der Kirchenmusik an der Hochschule "Franz Liszt", Weimar, Staatsexamen Stufe A. Seither ist H. Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig:
Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, Thüringer Orgellandschaft, Orgelliteratur.
Seit 1988 Organist und Kustos der Konzertorgel im Jenaer Volkshaus. Konzerte im In- und Ausland, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen; Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."

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Matthias Jacob
(08.10.2017)

Geboren 1948 in Lübben. Er studierte von 1965 bis 1971 an der Hochschule für Kirchenmusik Halle bei Johannes Schäfer (Orgel) und bei Walter Bruhns (Chorleitung).
Nach dem Abschluss mit A-Prüfung für Kirchenmusiker war Matthias Jacob von 1971 bis 1981 Kirchenmusiker an der evangelischen Stadtkirche Bitterfeld. Von 1974 bis 1981 war er außerdem Dozent für künstlerisches Orgelspiel und Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Halle, wo er seit 2000 wieder arbeitet.
Von 1972 bis 1974 erfolgten private Dirigierstudien bei Heinz Rüttger. Auf verschiedenen Interpretations- und Meisterkursen erhielt Matthias Jacob weitere künstlerische Anregungen, im Fach Orgel bei Jiri Reinberger, Ewald Kooiman, Gaston Litaize, Piet Kee und Lionel Rogg, im Fach Dirigieren bei Helmuth Rilling und Volker Hempfling.
Seit 1981 ist Matthias Jacob Kirchenmusiker an der Friedenskirche in Potsdam – Sanssouci und Leiter des Oratorienchores Potsdam. Seit 1984 leitet er den von ihm gegründeten Vocalkreis Potsdam.
Mit dem Oratorienchor Potsdam und dem Vocalkreis Potsdam hat er im Laufe der Jahre die wichtigen geistlichen Oratorien sowie ein umfangreiches Repertoire anspruchsvoller a-cappella-Musik erarbeitet. Als Organist konzertierte er in einer Reihe von europäischen Ländern und in den USA. Dabei bildet das Werk Max Regers einen Schwerpunkt im Repertoire.

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Gisbert Näther
(08.10.2017)

Geboren 1948. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik "Carl-Maria-von-Weber" in Dresden die Fächer Horn und Komposition.
Nach dem Staatsexamen wirkte er als Hornist in der Jenaer Philharmonie und am Potsdamer Hans-Otto-Theater. 1981 wechselte er zum DEFA-Sinfonieorchester. 1992 entstand sein erstes Werk für großes Orchester das „Concertino für Tuba und Orchester“. Es folgten weitere Orchesterwerke, uraufgeführt unter anderem von der Deutschen Oper Berlin, von den Berliner Symphonikern und dem Deutschen Filmorchester, dessen Mitglied er ist.
2013 Uraufführung der Oper "Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse" im Theater im Revier Gelsenkirchen. 2014 Aufführung der "Prinzensuite - Der Kleine Prinz" vom Gewandhausorchester Leipzig, Sprecher Rufus Beck.
www.gisbertnaether.de

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Kensuke Ohira
(20.08.2017)

Nach seinem Studium in Tokyo und Würzburg wurde für den Organist Kensuke Ohira der Gewinn des Titels "Johann-Pachelbel-Preis" im Orgel-Interpretationswettbewerb der ION - Musica Sacra 2016 zum Startpunkt einer internationalen Karriere. Er ist gern gesehener Gast bei Orgelreihen und -festivals, wie dem Internationale Dresdner Orgelwochen / Frauenkirche, dem Internationaler Orgelzyklus Essen / Dom, dem Orgelsommer Freiburger Münster, dem Timorgelfest Temeswar (Rumänien), Saison Musicale d'Orgue / Cathédrale de Fréjus(Frankreich).
Kensuke Ohira erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Tokyo University of Arts. Ab Herbst 2010 studierte er als Stipendiat des DAAD und des japanischen Kulturministeriums an der Musikhochschule Würzburg Kirchenmusik und Orgel und schloss sein Studium im Fach Orgel 2013 mit dem Meisterklassendiplom, 2015 mit dem Bachelor in Kirchenmusik ab.
Zu seinen künstlerisch prägenden Lehrern zählten Christoph Bossert, Masaaki Suzuki, Hiroko Asai und Rie Hiroe (Orgel), Jörg Straube (Chorleitung) und Alexander Schimpf (Klavier). Als Solist konzertierte Kensuke Ohira mit Orchestern wie dem Japan Philharmonic Orchestra (C. Saint-Saens: Symphonie Nr. 3), der Geidai Philharmonia (T. Escaich: Concerto for Organ and Orchestra, Uraufführung in Japan), und als Mitglied des Ensembles "Muromachi" (Musikdirektor: Prof. Laurent Teycheney).
Als Dirigent gründete und leitete er jahrelang den Bach-Kantaten-Club Würzburg (2010-2015). 2015-2017 war er als musikalischer Assistent von KMD Kay Johannsen an der Stiftskirche Stuttgart tätig und studiert parallel an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Bernhard Haas in den Studiengängen Neue Musik und Kirchenmusik A.

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Sylvia
Teutschbein-Köhr

(13.05.2017)

1991-1997: Studium an der Hochschule für Musik & Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig
1993-1995: Praktikum als Stimmbildnerin im Kinderchor des MDR Leipzig
1996-2005: Gesangspädagogin an der Städtischen Musikschule Suhl
1997-2001: Gesangslehrerin an der Musikschule "Max Reger" Meiningen/Zella-Mehlis, sowie Stimmbildnerin im Kinder- und Jugendchor der Musikschule "Max Reger" Meiningen
2001-2005: Gründung und Leitung des VocalQuartetts "Capella parva" in Suhl
2001-2005: Stimmbildnerin beim Suhler Knabenchor
Seit 2002: Gesangspädagogin an der Kreismusikschule "Carl Maria von Weber" Hildburghausen

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Christian
Thadewald-Friedrich

(13.05.2017)

Christian Thadewald-Friedrich, Jahrgang 1990, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren an der staatlichen Musikschule "Carl Maria von Weber" Hildburghausen bei Helmut Heller.
Seit 2002 erfolgte eine Orgelausbildung bei Jan von Busch (Rostock) und KMD Torsten Sterzik (Hildburghausen). 2003-2007 war er Schüler und Musikstipendiat der Hermann-Lietz-Schule Haubinda, Schule freier Trägerschaft.
2010 begann er ein Schulmusikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar mit dem Schwerpunktfach Orgel. Ein Jahr später folgte der Parallelstudiengang Kirchenmusik A in Weimar unter anderem bei KMD Prof. Matthias Dreißig (Orgelliteratur), Prof. Michael Kapsner (Orgelimprovisation) und bei Prof. Jürgen Puschbeck (Chorleitung). Während des Studiums war er Stipendiat des Ev. Studienwerks Villigst.
2013-2016 wirkte er als Kirchenmusiker in der Bachstadt Ohrdruf, wo er die bereits traditionellen Bachtage weiterführte.
Seit 2016 ist er als Kirchenmusiker in der Hansestadt Wismar tätig und für die Musik in den Kirchen der Innenstadt verantwortlich.

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Birgitta Winkler
(08.10.2017)

Geboren 1967 in Plauen im Vogtland, erhielt mit 6 Jahren ihren ersten Blockflötenunterricht, mit 14 Jahren begann ihre Ausbildung auf der Querflöte an der Musikschule "Clara Wieck", die sie an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar fortsetzte.
Nach dem Staatsexamen war sie von 1989-2000 Flötistin der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam. Ihre Studien vertiefte sie in den Klassen von Johannes Walter, Sheryl H. Cohen (Alabama/USA), Auréle Nicolet, Carin Levine und seit 2004 bei Jochen Hoffmann (Deutsche Oper Berlin).
Neben ihrer regen kammermusikalischen Tätigkeit (u. a. Trio Winkler; flauto e canto; Ensemble „a tre“ Potsdam) erhielt sie Engagements an verschiedenen Orchestern wie dem Deutschen Filmorchester und der Deutschen Staatsoper Unter den Linden Berlin.
Seit 2000 ist Birgitta Winkler freischaffend tätig. Konzerte führen sie regelmäßig durch ganz Deutschland und Österreich. Der Potsdamer Komponist Gisbert Näther widmete ihr bereits mehrere Uraufführungen (CD Momentaufnahmen Vol1 – Neue Musik aus Brandenburg).

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© Klaus W. Seyferth 2017