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Die Künstler 2015

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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Künstler vor, die Sie in den Konzerten erleben können.

Jens Amend
(12.09.2015)

Er studierte zunächst A-Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Es schloss sich ein Aufbaustudium im Studiengang "Künstlerische Ausbildung" im Fach Orgel bei Prof. Martin Sander in Heidelberg an, welches Amend "mit Auszeichnung" beendete. Sein Solistendiplom beendete er mit derselben Note. Schon während seines Studiums konzertierte er als Organist in verschiedenen Ländern Europas (Polen, Frankreich, Norwegen und Luxemburg) und an bedeutenden Orgeln Deutschlands. 1994 gründete er das "Collegium vocale" Kirchberg, ein überregionaler Chor, mit dem er zahlreiche Oratorien aufführte.
Es schloss sich eine Tätigkeit als Kantor und Organist an der Domkirche zu Lampertheim an.
Er gilt als besonders versierter Interpret der Orgelwerke Bachs und der deutschen Romantik; dies belegen auch der Gewinn einiger bedeutender internationaler Orgelwettbewerbe (1. Preis bei den internationalen Orgelwettbewerben in Korschenbroich und Heidelberg, 2. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Laubach, 3. Preis beim Orgelconcours in Nijmegen).
Zurzeit konzertiert Jens Amend regelmäßig an vielen Orgeln in Europa und Südamerika.
2011 veröffentlichte Amend seine erste Orgelsolo-CD, aufgenommen an der größten Barockorgel Skandinaviens in Kongsberg (Norwegen).
Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter der internationalen Klosterkonzerte in Kloster Haina (Hessen). Nähere Informationen finden Sie auch auf seiner Homepage: www.Jens-Amend.de.

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Reiner Bosecker
(12.07.2015)

Geb. 1950, aufgewachsen in Bad Colberg. Musikschulbesuch in Ummerstadt, Heldburg , Hildburghausen. Danach Studium in Weimar bis 1972, anschließend Trompeter am Theater Potsdam und Opernhaus Erfurt, gleichzeitig etwa 25 Jahre Trompete unterrichtet.
Seine Liebe zur Piccolo-Trompete wurde durch Ludwig Güttler geweckt. Seit über 20 Jahren Konzerte mit verschiedenen Kantoren; gleichzeitig Kammermusik mit Bläserquintett "Corps de musique" und Quartett "Townpiper Erfurt".

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Rainer Fritzsch
(31.05.2015)

Geboren 1974 in Meißen; erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, Kantor und Organist in Meißen, dann Klavier- und Trompetenunterricht.
Nach dem Abitur von 1994-96 Musikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, dabei Leiung des Bläserchores und Gründung des Kammerchores in Meißen mit vielen Auftritten.
Weiteres Studium für Kirchenmusik und Chorleitung, Abschluss mit dem B-Examen an der Musikhochschule in Dresden. Bis 2003 weiteres Ergänzungsstudium in Weimar mit dem Abschluss als Diplom-A-Kirchenmusiker.
Seit 2001 Kantor und Organist in Radeberg/Sa. Als Organist und Chorleiter Auftritte und Konzerte in ganz Deutschland; Funk- und Fernsehaufnahmen.

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Johannes Häußler
(12.07.2015)

Geboren 1955 als Sohn des Kirchenmusikdirektors der Regler-Gemeinde Gerhard Häußler und seiner Frau Erika.
Sein musikalischer Lebensweg führte ihn über das Musikstudium als Dirigent an der Hochschule "Franz Liszt" in Weimar wieder nach Erfurt. Hier war er von 1981 an als Assistent des Chcrdirektors an den "Städtischen Bühnen Erfurt" tätig. 1984 wechselte Johannes Häußler in den Kantorendienst der Evangelischen Andreasgemeinde und trat 1987 die Nachfolge seines Vaters in der Evangelischen Reglergemeinde an.
Neben der Leitung der Regler-Singschar zählen die monatlich stattfindenden Konzerte, welche chorsinfonische Aufführungen, a-capella Konzerte, Orgelmusiken, Sinfoniekonzerte und Kammermusiken beinhalten sowie der Regler-Posaunenchor zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Daneben betreut er den Regler-Instrumentalkreis und das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Erfurt.
Neue Impulse für sein musikalisches Schaffen erwartet er von einem Aufbaustudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle, das er derzeit berufsbegleitend absolviert.

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Dr. Hartmut Haupt
(17.05.2015)

Geboren in Bonn; frühzeitig musikalische Ausbildung. Zunächst Physikstudium und Industrietätigkeit, danach Studium der Kirchenmusik an der Hochschule "Franz Liszt", Weimar, Staatsexamen Stufe A. Seither ist H. Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig:
Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, Thüringer Orgellandschaft, Orgelliteratur.
Seit 1988 Organist und Kustos der Konzertorgel im Jenaer Volkshaus. Konzerte im In- und Ausland, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen; Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."

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Alexander Pfeifer
(04.10.2015)

aus Leipzig erhielt nach ersten Unterweisungen im Fach Violine ab dem 12. Lebensjahr Trompetenunterricht. Er besuchte die Musikschule J. S. Bach in Leipzig und studierte von 2002 bis 2006 Trompete bei Matthias Schmutzler an der Musikhochschule in Dresden.
Von 2003 bis 2006 war er als Substitut an der Dresdner Staatskapelle und von 2005 bis 2006 als Gast-Solotrompeter am Orchester der Landesbühnen Sachsen tätig.
Derzeit ist er in der Sächsischen Staatsoper (Semperoper) Dresden mit einem Aushilfsvertrag und als Lehrer an der Musikschule Johann Sebastian Bach in Leipzig tätig.

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Franns Promnitz
von Promnitzau
(21.06.2015)

Er sang als 13jähriger im Dresdner Kreuzchor und mit 23 Jahren dirigierte er erstmalig an der Sächsischen Staatsoper. Lehr- und Wanderjahre führten ihn nach Holland an die ältesten europäischen Orgeln. Studiert hat er Dirigieren, Klavier, Komposition, Orgel, Gesang und Violoncello.
Er gastierte in Paris, Brüssel, Amsterdam, Budapest, Rom und London. Als Schlossorganist kam er in die Bachstadt Leipzig und an der Musik- & Theaterhochschule in Rostock lehrt er. Ensembletätigkeit übt er bei TreCantus, der Gruppe Amfiparnaso und "Chorus Angelicus" aus.
Anderthalb Dutzend CDs dokumentieren seine vielfältige Musikausübung und in über 6000 Konzerten war er bisher live zu erleben.

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Dr. Tim Rishton
(01.08.2015)

Dr. Tim Rishton debütierte schon als 18-jähriger mit großem Erfolg in London. Daran schloss sich eine bemerkenswerte internationale Kariere als Konzertorganist, Rundfunksprecher, Autor und Dozent an.
Er studierte bei Susi Jeans und an den Universitäten von Reading (wo er sämtliche Preise für Orgelspiel errang), Manchester und Wales. Er lehrte nach seiner Promotion über die Musik des 18. Jahrhunderts an der Universität von Wales. Später wurde er Professor an einer norwegischen Universität, Domorganist und Kirchenmusikbeauftragter einer norwegischen Diözese. Heute lebt er in Großbritannien und verbindet eine umfangreiche Konzerttätigkeit mit diversen Gastprofessuren.
Er hielt Vorlesungen und Meisterkurse (auch mit Rundfunkübertragung) an vielen Universitäten in norwegischer, englischer und walisischer Sprache. Sowohl für den norwegischen Sender NRK als auch für BBC, HTV und S4C produzierte er regelmäßige Radio- und Fernsehsendungen.
Rishton spielte zahlreiche CDs ein, sowohl als Solist als auch mit Aled Jones, Simon Roberts und anderen. Neben der Publikation von Orgelmusik und zahlreicher Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften, im aktuellen Die Musik in Geschichte und Gegenwart und im New Grove schrieb Tim Rishton einige Bücher, von denen eines (über liturgisches Orgelspiel) aus dem Norwegischen in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

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Jan von Busch
(23.08.2015)

Geb. 1966. Jan von Busch studierte von 1987 bis 1994 in seiner Heimatstadt Hamburg Schulmusik und ev. Theologie (Lehramt) an der Universität und der Hochschule für Musik und Theater (Klavier bei Prof. Karl-Heinrich Girgensohn und Gesang bei Prof. Ingrid Kremling).
Nach dem Referendariat mit zweitem Staatsexamen in Lübeck siedelte er 1996 nach Schwerin über und beschäftigte sich neben der Lehrtätigkeit am Gymnasium zunehmend mit der Erforschung der reichen mecklenburgischen Orgellandschaft. Von 2001 bis 2002 war er Organist an der Schelfkirche St. Nikolai in Schwerin.
Der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit liegt neben seiner Wahlheimat Mecklenburg vor allem in Thüringen (im Jahr 1993 gab er sein erstes Orgelkonzert in Bedheim). Jan von Busch beschäftigt sich insbesondere mit der künstlerischen Auseinandersetzung zwischen Instrument und dem dazugehörigen Raum mit seiner Ausstattung. In diesem Zusammenhang setzt er sich nicht nur für die Bewahrung denkmalswerter Substanz, sonder auch für deren Integration in die liturgische, konzertante und pädagogische Praxis ein.
Seit 2002 Lehrtätigkeit am Christophorus-Gymnasium Rostock sowie Organist an der Heinrich-Rasche-Orgel in Kessin.

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Frank Zimpel
(04.10.2015)

geboren in Greifswald, aufgewachsen und musikalisch ausgebildet in Köthen (Anhalt), studierte in Leipzig evangelische Kirchenmusik -A- u.a. bei Prof. Arvid Gast und Universitätsmusikdirektor Wolfgang Unger.
1996 war er Finalist und einziger Preisträger des X. Internationalen Bachwettbewerbs in Leipzig. Von 1999-2000 absolvierte er ein Aufbaustudium Orgel an der Universität für Musik in Wien. 2002-2012 war er Dozent an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik in Halle. Zurzeit arbeitet er als Kirchenmusiker in Markkleeberg-West bei Leipzig.

Das Duo Alexander Pfeifer und Frank Zimpel konzertiert seit 15 Jahren zusammen. Ihre Tourneen mit bislang ca. 800 Konzerten führten sie über Deutschlands Grenzen hinaus u.a. in die Schweiz, nach Österreich, Italien, Dänemark, Tschechien, bis nach Ägypten, Russland, Finnland, Polen und die USA. Mehrere CD-Aufnahmen dokumentieren ihr vielfältiges Schaffen.

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© Klaus W. Seyferth 2015