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Die Künstler 2012

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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Künstler vor, die Sie in den Konzerten erleben können.

Reiner Bosecker
(08.07.2012)

Geb. 1950, aufgewachsen in Bad Colberg. Musikschulbesuch in Ummerstadt, Heldburg , Hildburghausen. Danach Studium in Weimar bis 1972, anschließend Trompeter am Theater Potsdam und Opernhaus Erfurt, gleichzeitig etwa 25 Jahre Trompete unterrichtet.
Seine Liebe zur Piccolo-Trompete wurde durch Ludwig Güttler geweckt. Seit über 20 Jahren Konzerte mit verschiedenen Kantoren; gleichzeitig Kammermusik mit Bläserquintett "Corps de musique" und Quartett "Townpiper Erfurt".

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Christian Brembeck
(24.06.2012)

Christian Brembeck, geboren 1960 in München, absolvierte seine Studien an der dortigen Musikhochschule, die er mit dem Meisterklassendiplom bei Franz Lehrndorfer abschloss.
Seine umfangreiche, international ausgerichtete Solokarriere führte ihn in die meisten europäischen Länder, nach Südamerika und Fernostasien und begründete zugleich seinen Ruf, einer der interessantesten Interpreten seiner Generation zu sein.
Christian Brembeck spielte zahlreiche Schallplatten und CDs ein, deren ungewöhnlich spannende Konzeption und vitale künstlerische Ausführung bei Fachpresse und Publikum gleichermaßen Begeisterung auslösten.
Seit 1987 ist Christian Brembeck als Organist auch dem Tölzer Knabenchor verbunden, mit dem zusammen ihn zahlreiche Gastspiele in die Kulturzentren Europas führten.
Von September 2008 bis Januar 2009 leitete Christian Brembeck als Interimskantor die Kirchenmusik an der Christuskirche München-Neuhausen. Im Januar 2012 war er als "Organist in Residence" zu den "Glogerfestspillene" (dem zweitgrößten norwegischen Musikfestival) in Kongsberg bei Oslo (mit der größten skandinavischen Barockorgel von Gottfried Heinrich Gloger 1765) eingeladen.

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Martina Doehring
(29.09.2012)

Ausbildung an der Musikhochschule.Lübeck, Gesangstudium, abgeschlossenes Musiklehrerstudium. Sie sang bei vielen Musikfestivals im In- und Ausland, Fernsehaufnahmen für deutsche und ausländische Sendeanstalten.

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Dr. phil. Felix Friedrich
(28.05.2012)

Er studierte in Dresden und Weimar Kirchenmusik; wurde 1978 als Organist an die Trost-Orgel in Altenburg berufen, spielte Konzerte in allen Ländern Europas, in der UdSSR und USA.
80 CDs sind von ihm erschienen. 1987 Promotion. Seit 1991 leitet er die "Thüringer Orgelakademie" und ist Präsident der Gottfried Silbermann Gesellschaft e.V. Freiberg.

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Gotthard Gerber
(13.05.2012)

Geboren 1937 in Thüringen; nach dem Abitur Studium bei Prof. Erhard Mauersberger und bei Prof. Helmut Walcha. 1962 Staatsexamen als Organist und Chorleiter und als Musikerzieher an der Hochschule für Musik in Frankfurt/Main.
1962 - 1971 Organist und Kantor an der Nikolaikirche in Plön / Schleswig-Holstein. Gründung der Konzertreihe "Plöner Abendmusiken".
1971 Berufung als Kantor und Organist an die Oberste Stadtkirche in Iserlohn. Gründung der "Konzertreihe der Evangelischen Kantorei Iserlohn" und der "Internationalen Orgeltage Iserlohn (IOI)".
Außer zahlreichen Orgelkonzerten in Plön und Iserlohn auch in vielen Städten Nord- und Süddeutschlands, in Berlin, England, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweiz, Ungarn, USA, der damaligen DDR, Polen, der damaligen CSSR, Belgien, Frankreich.
Musikseminare an der Volkshochschule, Funkaufnahmen beim WDR und NDR.
1979 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Lehrauftrag für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln. Seit 1994 Lehrauftrag für Liturgik und Hymnologie.
1999 Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Aleksandra Magdalena
Grychtolik
(14.10.2012)

Geboren in Tychy (Polen); studierte nach ihrer Organistenausbildung Cembalo an der Musikakademie Lódz und an der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar. Umfangreiche Konzertauftritte und Rundfunkaufnahmen.
Mit ihrem Ensemble Musica Humana trat sie auf als Solistin bei den Musik-Festivals "Goldener Herbst" und den Thüringer Bachwochen.

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Alexander Ferdinand
Grychtolik
(14.10.2012)

Geboren in Berlin; Cembalostudium an der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar und am Conservatorium Royale in Brüssel. Er war an der Hochschule in Weimar Dozent für Generalbass und Barockmusikimprovisation.
Konzerte in Mitteldeutschland und Polen. Verfasser und Herausgeber der Rekonstruktionen von Werken Johann Sebastian Bachs, die schon im Deutschlandfunk und MdR zu hören waren. Zuletzt erschien seine Rekonstruktion von Bachs Markus-Passion.

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Johannes Häußler
(08.07.2012)

Geboren 1955 als Sohn des Kirchenmusikdirektors der Regler-Gemeinde Gerhard Häußler und seiner Frau Erika.
Sein musikalischer Lebensweg führte ihn über das Musikstudium als Dirigent an der Hochschule "Franz Liszt" in Weimar wieder nach Erfurt. Hier war er von 1981 an als Assistent des Chcrdirektors an den "Städtischen Bühnen Erfurt" tätig. 1984 wechselte Johannes Häußler in den Kantorendienst der Evangelischen Andreasgemeinde und trat 1987 die Nachfolge seines Vaters in der Evangelischen Reglergemeinde an.
Neben der Leitung der Regler-Singschar zählen die monatlich stattfindenden Konzerte, welche chorsinfonische Aufführungen, a-capella Konzerte, Orgelmusiken, Sinfoniekonzerte und Kammermusiken beinhalten sowie der Regler-Posaunenchor zu den Schwerpunkten seiner Arbeit. Daneben betreut er den Regler-Instrumentalkreis und das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Erfurt.
Neue Impulse für sein musikalisches Schaffen erwartet er von einem Aufbaustudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle, das er derzeit berufsbegleitend absolviert.

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Dr. Hartmut Haupt
(09.06.2012)

Geboren in Bonn; frühzeitig musikalische Ausbildung. Zunächst Physikstudium und Industrietätigkeit, danach Studium der Kirchenmusik an der Hochschule "Franz Liszt", Weimar, Staatsexamen Stufe A. Seither ist H. Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig:
Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, Thüringer Orgellandschaft, Orgelliteratur.
Seit 1988 Organist und Kustos der Konzertorgel im Jenaer Volkshaus. Konzerte im In- und Ausland, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen; Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."

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Prof. Jan Kalfus
(29.09.2012)

1956 in Prag geboren. Das Orgelspiel erlernte er bei seinem Vater. Ausbildung am Prager Konservatorium und Studium an der Akademie der musischen Künste in Prag und an der Musikhochschule in Köln. Bei Orgelwettbewerben erhielt er Anerkennungen und Diplome in Linz, Leipzig, Brünn und beim Orgelwettbewerb des Prager Frühlings.
Seit 1979 Konzertreisen im In- und Ausland, Europa, USA. Seit 1988 Professor für Orgel am Prager Konservatorium und gleichzeitig Organist an der St. Antonius-Kirche in Prag.

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Lothar Knappe
(04.08.2012)

Er studierte in Lübeck Orgel und Dirigieren, gab Konzerte in den meisten Ländern Europas, in Israel, Japan, Hong Kong, Kanada. Neben Aufnahmen von Schallplatten und CDs, steht die Mitarbeit in Rundfunk und Fernsehen.
Seit 2003 ist er Organist und Leiter der Musik an der St.Matthäus Kirche im Kulturforum an der Berliner Philharmonie.

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Liana Narubina
(04.08.2012)

Pianistin russischer Schule, studierte in Riga, Moskau, New York. Vor einigen Jahren ist sie aus den USA zurück nach Berlin gezogen. Sie konzertiert als Solistin, Liedbegleiterin, Cembalistin

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Eva-Marie Sachs
(22.07.2012 )

Orgelausbildung schon während der Schulzeit in Görlitz, Studium an der Kirchenmusikschule Halle (A-Examen mit Auszeichnung).
Seit 1970 Organistendienst im Raum Erlangen; seit 1994 Konzerte im In- und Ausland.

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Frantiŝek Vaniĉek
(15.09.2012)

Geb. 1969. F. Vaniĉek gewann nach dem Studium am Konservatorium in Pardubice (J. Rafaja) und an der Akademie der musischen Künste in Prag (J. Hora) Erfahrungen an der Akademie der Künste in Utrecht. Im Jahr 1991 erwarb er den zweiten Preis im Albert-Schweitzer-Orgelwettbewerb im holländischen Deventer. Im selben Jahr bewertete der tschechische Musikfonds Vaniceks Repräsetation im Ausland mit dem Prestigepreis "Premier prix".
Seit 1989 spielte er über 500 Orgelsolokonzerte, vorwiegend im Ausland (Japan, USA, Italien, Schweiz, Deutschland, Frankreich, Polen, Dänemark, Schweden, Norwegen). Schwerpunkt seiner Tätigkeit waren die Niederlande. Dabei gab er auch Benfizkonzerte zugunsten der Opfer des Hochwassers von 1997.
Publikum und Kritik schätzen sein "famoses und glänzend beherrschtes Spiel" (De Orgelvriend, 1991), "den hervorragenden Künstler" (Corriere di Torino, 1994) oder "faszinierendes Orgelspiel" (Frankfurter Neue Presse, 1999).
Seit 1995 ist er Professor für Orgelspiel an der Universität Hradec Králové. Daneben arbeitet er als Korrepetitor mit dem Kinderchor Jitro.

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Dan Zerfaß
(18.08.2012)

Geb. 1968 in Simmern. Sein Studium an der Musikhochschule in Frankfurt beendete er 1992 mit dem A-Examen als Kirchenmusiker und 1993 mit dem Konzertexamen als Organist.
1989 wurde Dan Zerfaß Kirchenmusiker an St. Albert in Frankfurt und 1996 Regionalkantor der Diözese Mainz an St. Bonifatius in Bad Nauheim. Seit 1999 ist er Domkantor an St. Peter in Worms.
Seit 1993 Lehrtätigkeit an der Musikhochschule in Karlsruhe und der Musikhochschule in Mainz. Daneben Tätigkeit als Orgelsachverständiger des Bistums Mainz und organisatorische und publizistische Tätigkeiten.
Bereits im Alter von 13 Jahren begann er seine Konzerttätigkeit. Neben Konzerten in vielen europäischen Städten stehen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie diverse CD-Produktionen.

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© Klaus W. Seyferth 2012