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Die Künstler 2009

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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Künstler vor, die Sie in den Konzerten erleben konnten.

Jürg Brunner
(28.06.2009)

Geboren 1946, aufgewachsen in St. Gallen, lebt heute in Bern. Ausbildung (Klavier und Orgel) am Konservatorium Winterthur sowie an der Musikhochschule Basel (Orgelsolistendiplom bei Eduard Müller).
Über zwei Jahrzente betreute er die Kirchenmusik an der ref. Kirchgemeinde St.Gallen Centrum. Seit 2003 ist er Organist an der Heiliggeistkirche Bern, wo er musikalisch sehr aktiv ist. Bei diversen Ensembles wirkt er regelmäßig als Continuist mit. Als vielseitiger Musiker auf den Instrumenten Orgel, Cembalo und Klavier interessiert er sich neben dem klassischen Repertoire für verschiedenste Projekte von Volksmusik bis Improvisation.
Bis 2008 war er Dozent für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation an der Musikhochschule Luzern. Neben ausgedehnter Konzerttätigkeit in der Schweiz und in vielen Ländern Europas stehen mehrere CD-Produktionen.

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Eric Dalest
(22.08.2009)

Eric Dalest wurde 1974 in Marseille geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren war er Titularorganist von St Paul in Marseille. Er studierte an den Konservatorien von Marseille und Aix en Provence. In Paris war er Schüler von Jean Guillou und Jean-Paul Imbert. Konzertreisen führten ihn nach Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien, Tschechien und England sowie nach Übersee (USA und Kanada).
Seit 1996 ist Dalest Organist an der Kirche Saint Sauveur in Aubagne in der Provence. Er organisiert das internationale Orgelfest in Monêtier les Bains, ist Lehrer, Komponist und Dirigent.

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Hans-Eugen Ekert
(16.05.2009)

studierte Kirchenmusik und Musiktherapie in Wien. Er vervollständigte seine Studien an der Musikhochschule Trossingen (Kirchenmusik A und Cembalo) und bei internationalen Meisterkursen. 1986 war er Stipendiat der "Kunststiftung Baden-Württemberg".
Als Kantor der Friedens- und Lukaskirche Stuttgert hat er dort seit 1983 eine vielbeachtete Konzertreihe aufgebaut und manches vergessene Werk der Musikgeschichte wieder ans Licht gebracht und beim SWR auf CD gebracht. Er gehört zu den "Pionieren" der historisch informierten Aufführungspraxis und gründete 1988 das "Lukas-Barockorchester Stuttgart".
Zahlreiche Konzerte als Dirigent, Cembalist und Organist, aber auch Orgelexkursionen und "klingende" Museumsführungen gehören zu seiner vielseitigen Tätigkeit. Die Begegnung mit Thüringer Barockorgeln haben sein Bachspiel nachhaltig geprägt, in Bedheim ist er in diesem Jahr zum dritten Mal zu hören.

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Christian Finke
(12.07.2009)

Christian Finke wurde 1958 in Berlin geboren.
Er studierte von 1977 bis 1981 an der "Hochschule der Künste Berlin" Kirchenmusik und schloss mit dem A-Examen ab. Seit 1985 ist Christian Finke Kantor an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin-Lankwitz, seit 2001 auch Kreiskantor für den Kirchenkreis Berlin-Steglitz.
Christian Finke war Gründungsmitglied des Ensembles "Cantori d'Orfeo" (2. Preis beim Intern. Chorwettbewerb in Arezzo/Italien) und leitet neben dem "Lankwitzer Vokalensemble" auch die "Dietrich-Bonhoeffer-Kantorei" und die "Kantorei Lankwitz". Er initiierte die "Lankwitzer Chortage" (1986-1994) und die Reihe "Neue Aspekte für die Kirchenmusik" mit Auftragskompositionen und Uraufführungen.
2006 wurde er für seine Verdienste zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Er ist Präsident der Chorverbandes der Ev. Kirche Berlin - Brandenburg - schlesische Oberlausitz. Er ist Vorstandsmitglied der Paul-Gerhard-Gesellschaft und des Kirchenmusikverbandes der Landeskirche.
Darüber hinaus ist er Dozent für Hymnologie an der Universität der Künste Berlin und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald tätig.
Konzerte als Organist und Chordirigent führten Christian Finke in viele europäische Länder, in die USA und das südliche Afrika.

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Rainer Fritzsch
(03.10.2009)

Geboren 1974 in Meißen; erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater, Kantor und Organist in Meißen, dann Klavier- und Trompetenunterricht.
Nach dem Abitur von 1994-96 Musikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, dabei Leiung des Bläserchores und Gründung des Kammerchores in Meißen mit vielen Auftritten.
Weiteres Studium für Kirchenmusik und Chorleitung, Abschluss mit dem B-Examen an der Musikhochschule in Dresden. Bis 2003 weiteres Ergänzungsstudium in Weimar mit dem Abschluss als Diplom-A-Kirchenmusiker.
Seit 2001 Kantor und Organist in Radeberg/Sa. Als Organist und Chorleiter Auftritte und Konzerte in ganz Deutschland; Funk- und Fernsehaufnahmen.

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Dr. Hartmut Haupt
(01.06.2009)

Geboren in Bonn; frühzeitig musikalische Ausbildung. Zunächst Physikstudium und Industrietätigkeit, danach Studium der Kirchenmusik an der Hochschule "Franz Liszt", Weimar, Staatsexamen Stufe A. Seither ist H. Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig:
Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, Thüringer Orgellandschaft, Orgelliteratur.
Seit 1988 Organist und Kustos der Konzertorgel im Jenaer Volkshaus. Konzerte im In- und Ausland, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen; Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."

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Lothar Knappe
(19.09.2009)

Er studierte in Lübeck Orgel und Dirigieren, gab Konzerte in den meisten Ländern Europas, in Israel, Japan, Hong Kong, Kanada. Neben Aufnahmen von Schallplatten und CDs, steht die Mitarbeit in Rundfunk und Fernsehen.
Seit 2003 ist er Organist und Leiter der Musik an der St.Matthäus Kirche im Kulturforum an der Berliner Philharmonie.

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Dr. Klaus Linsenmeyer
(09.08.2009)

Klaus Linsenmeyer war bereits im Alter von vierzehn Jahren Organist an verschiedenen Kirchen seiner Heimat.
Nach dem Abitur am Musischen Gymnasium in Lauingen (Donau) studierte er von 1959-1963 Schulmusik und Orgel an der Musikhochschule in München bei dem berühmten Bachinterpreten Prof. Karl Richter sowie an der Musikhochschule in Stuttgart bei Prof. Anton Nowakowski. Zur gleichen Zeit war Linsenmeyer Organist an der Zwölf-Apostelkirche und an der Bürgersaalkirche in München.
Neben seiner hauptamtlichen Lehrtätigkeit als Studiendirektor für Musik am Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg hatte er einen Lehrauftrag am dortigen Hermann-Zilcher-Konservatorium und an der Musikhochschule. Seit 1971 wirkt er außerdem als Organist an der Kirche Stift Haug.
Zahlreiche Rundfunk-und Schallplattenaufnahmen machten Linsenmeyer im In- und Ausland bekannt. Er unternahm Konzertreisen in Deutschland, nach den USA, Kanada, Polen, Japan, Korea, Russland, Brasilien, Portugal, Spanien, Lettland, Italien, Israel, Ägypten, Ungarn, Österreich, Schweiz, Tschechien und Slowenien. Mehrmals trat er bei Internationalen Orgelfestivals auf, darunter in Prag und Olmütz.

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Torsten Mäder
(14.06.2009)

Geboren 1969. Studium für Orgel und Klavier in Frankfurt/Main. Künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule des Saarlandes und in Paris bei Prof. Daniel Roth. B-Prüfung für ev. Kirchenmusik in München, A-Prüfung in Halle/Saale.
Kapellmeisterstudium in Frankfurt/Main.
Torsten Mäder ist Preisträger vieler Wettbewerbe und verschiedener Stipendien. Er spielt Konzerte im In- und Ausland (in etwa 20 Staaten). Seit 1999 ist er Professor für künstlerisches Orgelspiel in Seoul/Südkorea. 2001/2 Chordirektor in Peking. Gastdirigent namhafter Orchester. 2004/5 Kantor an der ev. Pauluskirchengemeinde Bad Kreuznach. Seit 2005 Gastprofessor für Dirigieren an der Universität in Bogota/Kolumbien.

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Liana Narubina
(19.09.2009)

Liana Narubina ist Pianistin russischer Schule. Sie studierte in Riga, Moskau und New York. Vor einigen Jahren ist sie aus den USA nach Berlin zurückgekehrt.
Sie konzertiert als Solistin, Liedbegleiterin und Cembalistin.

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Torsten Sterzik
(26.07.2009)

Geb. 1963, war Kantor in Oberweißbach, gründete und leitete die Oberweißbacher Kantorei. Er ist Orgelsachverständiger der Thüringer Landeskirche für Südthüringen und seit September 2000 Kantor in Hildburghausen.

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© Klaus W. Seyferth 2009/2010