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Die Künstler 2002

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Auf dieser Seite stellen wir Ihnen einige der Künstler vor, die Sie in den Konzerten erleben können.

Gotthard Gerber
(03.10.2002)
Geboren 1937 in Thüringen; nach dem Abitur Studium bei Prof. Erhard Mauersberger und bei Prof. Helmut Walcha. 1962 Staatsexamen als Organist und Chorleiter und als Musikerzieher an der Hochschule für Musik in Frankfurt/Main.
1962 - 1971 Organist und Kantor an der Nikolaikirche in Plön / Schleswig-Holstein. Gründung der Konzertreihe "Plöner Abendmusiken".
1971 Berufung als Kantor und Organist an die Oberste Stadtkirche in Iserlohn. Gründung der "Konzertreihe der Evangelischen Kantorei Iserlohn" und der "Internationalen Orgeltage Iserlohn (IOI)".
Außer zahlreichen Orgelkonzerten in Plön und Iserlohn auch in vielen Städten Nord- und Süddeutschlands, in Berlin, England, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweiz, Ungarn, USA, der damaligen DDR, Polen, der damaligen CSSR, Belgien, Frankreich.
Musikseminare an der Volkshochschule, Funkaufnahmen beim WDR und NDR.
1979 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Lehrauftrag für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln. Seit 1994 Lehrauftrag für Liturgik und Hymnologie.
1999 Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Dr. Hartmut Haupt
(25.08.2002)

Geboren in Bonn; frühzeitig musikalische Ausbildung. Zunächst Physikstudium und Industrietätigkeit, danach Studium der Kirchenmusik an der Hochschule "Franz Liszt", Weimar, Staatsexamen Stufe A. Seither ist H. Haupt als Organist, Orgeldenkmalpfleger, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler tätig:
Arbeiten über das Orgelschaffen Max Regers, Thüringer Orgellandschaft, Orgelliteratur.
Seit 1988 Organist und Kustos der Konzertorgel im Jenaer Volkshaus. Konzerte im In- und Ausland, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Einspielungen; Gründungsmitglied und Organisator der "Max-Reger-Vereinigung Jena-Thüringen e.V."

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Hans-Dieter Karras
(20.07.2002)

1959 in Jena geboren; Ausbildung in Dresden an der Spezialsschule für Musik und der Hochschule "Carl-Maria-von-Weber"; Orgelunterricht beim Organisten des Kreuzchores Herbert Collum, 1978 Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und in Detmold.
Seit 1982 Kantor und Organist der ev.-luth. Brüdernkirche St.Ulrici Braunschweig. 1987 Gründung der "Internationalen Orgelkonzerte" und 1988 der "Orgelmusik von Acht bis Mitternacht" - sommerliches Benefizkonzert mit vier Stunden Orgelmusik.
Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
14 CDs sind von H-D. Karras zur Zeit auf dem Markt, weitere sind in Arbeit. Komponist vieler Werke für Orchester, Chor, Orgel und Klavier - erscheinen im Helmstedter Musikverlag "PROSPEKT".

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Eva-Maria Kreckl
(06.07.2002)

Geboren 1969 in Burghausen. Besuchte von 1990 bis 1992 die Berufsfachschule für Musik in Altötting mit dem Hauptfach Katholische Kirchenmusik, anschließend Kirchenmusik-Studium am Bruckner-Konservatorium in Linz, von 1993 bis 1994 pädagogisches Aufbaujahr im Fach Orgel an der Berufsfachschule für Musik in Altötting.
1994 Gesangspädagogik-Studium an der Universität Mozarteum in Salzburg, Diplomprüfung 2001. Derzeit privates Gesangs-Studium bei Anton Rosner in München. Konzerttätigkeit im In- und Ausland, sowie CD-Aufnahmen.

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Heinrich Wimmer
(06.07.2002)

Geboren 1964 in Altötting/Oberbayern, absolvierte seine kirchenmusikalischen Studien zunächst an der Fachakademie für Kath. Kirchenmusik und Musikerziehung (Kirchenmusikschule) in Regensburg, wo u. a. der damalige Passauer Domorganist Walther R. Schuster und KMD Karl Norbert Schmid (Orgel), Prof. Dr. Hermann Schroeder (Theorie) und Dr. Oskar Sigmund (Klavier und Theorie) zu seinen maßgeblichen Lehrern zählten.
Weiterführende Studien im Hauptfach Orgel betrieb er anschließend bei Prof. Klemens Schnorr an der Staatlichen Hochschule für Musik in München, die er 1989 mit der Künstlerischen Staatsprüfung (Konzertdiplom) und 1991 mit dem Meisterklassendiplom absolvierte.
Seit seinem 14. Lebensjahr wirkte Heinrich Wimmer als Organist an den verschiedenen Kirchen seiner Heimatstadt Altötting. Seit 1985 ist er Organist an der Stadtpfarrkirche St. Jacob zu Burghausen/Salzach, wo er den Bau der von ihm disponierten Rieger-Orgel (111/50) initiierte und wo er 1986 eine internationale Orgelkonzertreihe ins Leben rief.
Bei seinen zahlreichen Konzerten, die ihn nicht nur in viele deutsche Städte, sondern auch wiederholt nach Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Russland, England, Schweden, Dänemark, Belgien, Polen, Spanien, Hong-Kong, Südkorea, in die ehemalige DDR, in die Schweiz, in die Tschechische Republik und ins Baltikum führten, spielte er u.a. alle Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und der französischen Klassik.
Sein besonderer Einsatz gilt vor allem der Orgelmusik seines ehemaligen Lehrers Oskar Sigmund. Viele seiner Orgelkompositionen hat er bei internationalen Festivals u. a. in Paris, Bordeaux, Montpellier, Clermont-Ferrand, Prag, London, Salzburg, Villach, Budapest, Bern, Kaliningrad, Moskau, Twer, Luleå, Maribor, Zagreb, Bozen, Leipzig, Braunschweig, Rostock, Berlin, Stralsund, Rønne/Bornho1m, Schwerin, Riga, Stettin, HongKong, Seoul, Barcelona, Uppsala. El Médano/Teneriffa, St Petersburg ur- und erstaufgeführt.
Darüber hinaus spielte er weitere Uraufführungen von über 100 neuen, vielfach für ihn geschriebenen und ihm gewidmeten Orgelkompositionen u. a. von Heinz Benker, Harald Genzmer, Gertraud Kaltenecker, István Koloss, Augustinus Franz Kropfreiter, Michael Kuntz, Ernst Kutzer, Herbert Paulmichl, Hans Ludwig Schilling, Karl Norbert Schmid und Hermann Schroeder. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen.

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© Klaus W. Seyferth 1999-2002
Letzte Änderungen vom 24-09-2002